Arbeitslosengeld

Das Arbeitslosengeld wird durch UWV gewährt bei

Verlust der Arbeit

unter gewissen Voraussetzungen:

  • Sie sind bereit eine neue Arbeit anzunehmen;
  • innerhalb von den letzten 36 Wochen haben sie 26 Wochen durchgearbeitet (man soll hinzufügen, dass sogar ein in der Woche durchgearbeiteter Tag als eine durchgearbeitete Woche angenommen wird);
  • Die Ursache für den Verlust der Arbeit war:
    • Erlöschen des Arbeitsverhältnisses (Ende der Geltung des Vertrages);
    • Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber;
  • Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer – das Arbeitslosengeld steht nicht zu. Von dieser Regel sieht das Gesetz Ausnahmen vor:
    • Der/Die Steuerpartner/in hat seinen/ihren Wohnsitz geändert, wodurch sich Ihre Anfahrtzeit und Rückkehr bis 3 Stunden pro Tag verlängert haben. Bis zum letzten Zeitpunkt vor dem Umzug soll man an dem alten Arbeitsplatz bleiben;
    • Die Arbeitsbedingungen beeinflussen gravierend den Gesundheitszustand. Erstens ist diese Tatsache an den Arbeitgeber zu melden, damit dieser eine Lösung finden kann. Falls das nicht möglich ist soll man sein Problem einem Arzt vorstellen um sich zu vergewissern, welche Prognosen es gibt.

UWV sieht zwei Fristen für eine Person die ihre Arbeit verloren hat vor:

  • Die Frist für die Anmeldung des Erlöschens des Arbeitsverhältnisses beträgt 2 Tage;
  • Die Frist für eine Stellung des Antrages auf Arbeitslosengeld beträgt 1 Woche. Falls diese Frist nicht eingehalten wird, wird das Datum des Beginns der Auszahlung des Arbeitslosengeldes automatisch später sein, was die Höhe der Beihilfe reduzieren kann.

Die Höhe der Beihilfe ist von der Anzahl der Berufsjahre abhängig und wird aufgrund des jährlichen Einkommens berechnet, (falls das Arbeitsverhältnis kürzer gewesen war – dann wird analog die Höhe des erzielten Einkommens niedriger sein). Die Höhe der Beihilfe teilt man in zwei Phasen:

  • 1-2 Monate – Höhe von 75% des Bruttoeinkommens
  • 3 und weitere Monate – Höhe von 70% des Bruttoeinkommens.

Die minimale Zeit für die Auszahlung der Beihilfe beträgt 3 Monate. Dieser Zeitraum kann abhängig von der Anzahl der Berufsjahre verlängert werden, kann jedoch nicht mehr als 38 Monate betragen (3 Jahre und 2 Monate).

(Beispiel):

Sie haben bei einem Arbeitgeber 7 Jahre gearbeitet – die Dauer der Auszahlung der Beihilfe wird 7 Monate betragen.

Nach der Anmeldung wird die UWV einen die Meldung bestätigenden Brief schicken, danach wird sie innerhalb von 4 Wochen einen Brief mit einer Information über das Datum des Beginns der Beihilfe sowie hinsichtlich seiner Höhe schicken.

Die Beihilfe wird alle 4 Wochen ab dem Moment der Anmeldung ausgezahlt.

Man soll nicht vergessen, dass jede Änderung der Lebebssituation unverzüglich ans UWV gemeldet werden muss!

Reduktion der Arbeitsstunden

Falls Sie mindestens 5 Arbeitsstunden pro Woche verloren haben, können Sie eine Finanzierungshilfe zu den reduzierten Arbeitsstunden beantragen. Es gelten hier dieselben Bedingungen wie bei der Antragsstellung auf Arbeitslosengeld. Jedoch, was wichtig ist – dies vermindert die Geldsumme, die man im Falle des völligen Verlustes der Arbeit nutzen kann. Wenn Sie also die Finanzierungshilfe durch einen Zeitraum bekommen werden, und werden danach arbeitslos – wird die Zeit der Auszahlung der Beihilfe um diesen Zeitraum verkürzt.

Damit wir Sie beim UWV anmelden können, bitten wir Sie uns zu diesem Zweck notwendige Informationen zu geben:

  • Personaldaten – der von uns zum Ausfüllen erhaltene Vordruck

Um detaillierte Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an uns.

Quelle: www.uwv.nl

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